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Kreisjugendfeuerwehrseminar

Northeim, Sa 09. November 2013 – Am Sonnabend, den 09. November 2013 war es für die Jugendwarte, deren Stellvertreter und Betreuer der Jugend- und Kinderfeuerwehren des Landkreises Northeim wieder Zeit die Schulbank zu drücken. Die insgesamt 80 Teilnehmer wurden auf vier Stationen in einer Art Rundlauf verteilt, um einen möglichst zügigen Ablauf zu gewährleisten. In schultypischen 45-Minuten-Etappen wurde dann jeweils gewechselt. Die Themen wurden vorher von der Kreisjugendfeuerwehrführung festgelegt und vorbereitet. So wurden die Teilnehmer vom Diplom Sozialpädagogen Fabian Wilhelm in dem Thema „Alles was recht ist“ über die rechtlichen Grundsätzlichkeiten in Bereichen wie Aufsichtpflicht und Unfallverhütung aufgeklärt. Wilhelm konnte die Teilnehmer durch seine jahrelange Erfahrung als Jugendfeuerwehrwart gezielt auf typische Grenzfall-Situationen im Umgang mit Jugendlichen und deren Eltern informieren. Durch das Einholen von Feedback der Teilnehmer wurden akute Situationen und Fragen besprochen sowie Hilfestellung gegeben, um rechtlich korrekt zu handeln. In einer weiteren Station stellte der stellv. Kreisjugendfeuerwehrwart des Brandabschnitt West Nico Michalak Hilfsmittel und Methoden zur Mitgliedergewinnung, Gestaltung der Dienstpläne und effiktiven Öffentlichkeitsarbeit vor und verwies auf bereits Hilfsmittel in Form von Literatur. Auch hier wurde mit dem Feedback der Teilnehmer gearbeitet, um akute Fragestellungen in Gruppen zu diskutieren. Hier war mit Begeisterung zu hören, mit welcher Kreativität und Einfallsreichtum einzelne Jugendgruppenleiter und Co. in Sachen Mitgliedergewinnung bereits erfolgreich aktiv waren. Zur Mittagsverpflegung gab es ordentliche warme Verpflegung mit einer Dessertbombe, um sich für den zweiten Teil des Seminars zu stärken. Der Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Peters selbst führte

eine Form von Nachbesprechung des vergangenen Kreiszeltlagers an. Das geschriebene stichwortartige Pro und Kontra der Anwesenden wurde für eine Rückblende genutzt, um zu verdeutlichen, welche Bereiche des Zeltlagers verbessert und welche unbedingt wiederholt werden sollten. Angesprochen wurden Themen von Anfahrt über Mahlzeiten bis zu Abbau und Abfahrt. Peters wird die Anregungen und Anmerkungen in die Planung des nächsten Zeltlagers mit einbringen. Der stellvertretene Kreisjugendfeuerwehrwart des Brandabschnitt NordOst Heiko Wechenberger sorgte für Abwechslung durch einige spielerische Aufgabe. So mussten die Gruppen zum Beispiel mit mehreren Hilfsmittel wie z.B. Strohhalm, 2 Blatt Papier, einen Luftballon und einen Schaschlik-Spieß ein rohes Ei derart auspolstern, dass es einen Sturz aus ca. 3 Meter heil überwinden konnte. Dabei kamen die witzigsten und kuriosesten Gebilde zum Vorschein. Der Kreativität schien hier fast keine Grenzen gesetzt zu sein. Im Vordergrund stand eher das „gemeinsame“ Entwickeln als die Aufgabe an sich. Um ca. 15 Uhr endete das Schlusswort des Kreisjugendfeuerwehrwartes Florian Peters. Der Feedbackbogen durfte natürlich nicht fehlen, um auch dieses Seminar in Zukunft noch informativer und noch interessanter zu gestalten. Jens Kruse

Nico Michalak